Kommission: Berichte

XIII. Delegiertenversammlung der KOKiD

Wuppertal - Zu ihrer 13. Delegiertenversammlung trat die Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland (KOKiD), also der Verband aller orthodoxen Diözesen des Landes, am 23. Juni 2001 im Zentrum der serbischen Gemeinde in Wuppertal zusammen. Wie schon bei den vorhergehenden Sitzungen nahmen die meisten Diözesanbischöfe die Vertretung ihrer Bistümer persönlich war. So waren Metropolit Augoustinos (Griechisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland / Ökumenisches Patriarchat), Erzbischof Feofan (Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche), Bischof Konstantin (Serbisch-Orthodoxe Diözese für Mitteleuropa) und Metropolit Dr. Serafim (Rumänische Orthodoxe Metropolie für Deutschland und Zentraleuropa) anwesend. Die Metropolie für Westeuropa der Griechisch-Orthodoxen Kirche von Antiochien vertrat ihr Bischofsvertreter für Deutsch-land, Erzpriester Dr. Elias Esber, die  Bulgarische Diözese von West- und Mitteleuropa Protodiakon Stefan Gross und Frau Stefka Michel. Im Sinne einer Intensivierung der gesamtorthodoxen Zusammenarbeit beschloss die Delegiertenversammlung, in Zukunft zweimal im Jahr jeweils zweitägige Delegiertenversammlungen zu halten, und zwar zum einen zum Sonntag der Orthodoxie, zum anderen zum 1. November. Außerdem wird einstimmig beschlossen, alljährlich am Sonntag der Orthodoxie in allen orthodoxen Gemeinden eine zweite Kollekte für die Zwecke der KOKiD zu halten. Dieses Anliegen soll einmal durch einen entsprechenden Rundbrief aller Diözesanbischöfe, sodann durch direkte Information der kommenden Klerus- bzw. Diözesanversammlungen der einzelnen Bistümer durch einen Vertreter der KOKiD bzw. auch des Orthodoxen Jugendbundes bekannt gemacht werden. Im Hinblick auf die Tatsache, dass der Termin der nächsten Fernsehübertragung durch das ZDF am 1. Maisonntag 2002 zugleich der orthodoxe Ostersonntag ist, beschloss die Versammlung in Abweichung von der allgemeinen Reihenfolge der beteiligten Bistümer für diesen Tag eine gesamtorthodoxe Feier der "Vesper der Liebe" in bzw. bei der orthodoxen Kapelle auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau bei München, an der sich nach Möglichkeit alle orthodoxen Gemeinden aller Bistümer in und um München beteiligen sollten. Eine stärkere und beständige Kooperation mit den Orientalischen Orthodoxen Kirchen in Deutschland wurde allgemein für sehr wünschenswert gehalten und der Vorstand der KOKiD beauftragt, Möglichkeiten hierfür zu sondieren. Ein weiterer Punkt der Tagesordnung war das Ergebnis der Arbeitsgruppe "Ehen zwischen evangelischen und orthodoxen Christen" der KOKiD und der Evangelischen Kirche in Deutschland, das in einem gemeinsam verantworteten Papier "Hinweise zum gemeinsamen seelsorgerlichen Handeln unserer Kirchen in Deutschland" niedergelegt worden ist. Da von einigen Diözesen hierzu Bedenken angemeldet worden sind, beschloss die Versammlung nach weiterer intensiver Diskussion, diese der Arbeitsgruppe zuzuleiten. Diese soll dann gegebenenfalls notwendige Nachbesserungen vornehmen, so dass der Text auf der nächsten Delegiertenversammlung im November erneut diskutiert und  nach Möglichkeit verabschiedet werden kann.


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