Papst Benedikt XVI. in Bayern
- und die Ökumene?

Von Nikolaj Thon

Es wundert nicht, wenn sozusagen selbsternannte Papstkritiker wie Hans Küng, Uta Ranke-Heinemann und der inzwischen aus der Kirche ausgetretene Eugen Drewermann gewissermaßen „von Amts wegen“ die Reise des römischen Papstes Benedikt XVI. und besonders deren ökumenische Aspekte scharf kritisieren und – so Drewermann – etwa beklagen, dass sich die Ansichten des Papstes etwa zur Homosexualität nicht geändert hätten. „An keinem Punkt hat dieser Papst sich geändert und es ist auch nicht zu sehen, wie er das tun könnte", sagte der ehemalige katholische Theologe in einem Interview des Südwestrundfunks. Und die inzwischen exkommunizierte Ranke-Heinemann meinte auf dem ihr eigenen Argumentationsniveau gar den Papst als „Verbrecher“ anprangern und ihm den Tod unzähliger Menschen vorwerfen zu sollen: Weil der Papst Kondome ablehne, sei er Schuld an HIV-Infektionen, insbesondere in der Dritten Welt. Dass auch ein Großteil der säkularen Presse – zumindest außerhalb Bayerns – solchen Kritikern nur zu gerne folgte und keinen ökumenischen Fortschritt erkennen kann, ist eigentlich nicht überraschend, denn dort scheint man wohl in der Tat naiverweise zu erwarten, Benedikt XVI. würde ausgerechnet im Trubel einer Reise in seine alte Heimat nun den Verzicht auf seinen Primatsanspruch erklären oder spektakulär die Interkommunion mit den Evangelischen praktizieren.

Mehr zu denken geben da schon Äußerungen des Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), des Bischofs von Berlin und Brandenburg Prof. Dr. Wolfgang Huber, der sich derzeit bei der Vollversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa in Budapest aufhält und nicht an der Ökumenischen Vesper oder überhaupt an der Begegnung mit dem Papst teilnahm. Bei der Reise von Papst Benedikt XVI. durch Bayern ist es nach seiner Ansicht zu keinen positiven Signalen für die Ökumene gekommen. Der Papst habe bei seinem Besuch die evangelische Kirche unangemessen behandelt. Die Ansprache von Papst Benedikt bei der ökumenischen Begegnung in Regensburg am Dienstagabend hat Huber zufolge deutliche Signale gesetzt: „Der Papst begrüßte die Orthodoxen zuerst, bevor er die Vertreter der evangelischen Kirche angesprochen hat“ – offensichtlich ein Faux pas in den Augen von Bischof Huber. Huber warnte denn auch davor, die Bedeutung der evangelischen Kirchen gering zu schätzen. Mit einem eventuellen weiteren Besuch des Papstes in Deutschland verbinde er allerdings die Hoffnung, dass sich die ökumenische Realität dann in einer angemessenen Weise widerspiegeln würde und mit Blick auf die fast gleich große Zahl von Katholiken und Protestanten in der Bundesrepublik die ökumenische Gemeinsamkeit der Kirchen in Deutschland dann auch wirklich vorankomme, was ja wohl – logisch zu Ende gedacht - heißt, dass die Orthodoxen dann auf die ihnen in Bischof Hubers Sicht gebührenden hinteren Ränge verwiesen werden.

Sicher, andere namhafte Vertreter der Evangelischen Kirche in Deutschland, so der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Nikolaus Schneider, oder der bayerische evangelische Landesbischofs Johannes Friedrich haben sich durchaus positiv zur Papstreise und auch zu deren ökumenischen Aspekten realistischer geäußert. Grundsätzliche theologische Probleme zwischen Katholiken und Protestanten könnten nicht mit einem „Federstrich" oder einer Aussage des Papstes beseitigt werden, sagte so beispielsweise Friedrich am Dienstagabend nach der ökumenischen Begegnung in Regensburg der ARD. In strittigen Fragen, wie etwa dem unterschiedlichen "Amtsverständnis" und einem gemeinsamen Abendmahl, müssten evangelische und katholische Theologen „noch Jahrzehnte" um eine Annäherung ringen.

Doch zurück zur Kritik Bischof Hubers, denn – wenn man einmal die Dinge von seinem provinziell deutsch-protestantischen Standpunkt aus sieht – hat er ja gar nicht so unrecht: In der Tat hat der Papst deutliche ökumenische Akzente gesetzt, die sich von dem unterscheiden, was hierzulande sonst gängig ist. Schon bei seiner Ankunft in München betonte er, er komme nicht allein zu den römisch-katholischen, sondern auch den „evangelischen und orthodoxen Christen“ in Deutschland. Die gleichrangige Erwähnung der orthodoxen neben den evangelischen Christen ist in einem Lande, in dem immer noch die Mehrzahl der Medien – und manche Kirchenvertreter! – ungeniert von den „beiden Kirchen des Landes“ reden, schon ein deutliches Zeichen, das aber offensichtlich vom Mehrheitsjournalismus und etlichen Theologen hierzulande nicht verstanden wurde bzw. das sie nicht verstehen wollten, wenn sie – wie Hans Küng - gar „kein einziges Zeichen für mehr ökumenische Zusammenarbeit“ während des Besuchs sahen.

Und es blieb nicht bei diesem einen Zeichen. Dass bei dem sonntäglichen Hauptgottesdienst in München neben Vertretern der evangelischen Christen auch mehrere orthodoxe Bischöfe präsent waren (darunter der höchstrangige Orthodoxe des Landes, nämlich der Vorsitzende der Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland, dem Verband der Diözesen (KOKiD), der griechisch-orthodoxe Metropolit von Deutschland Augoustinos (Labardakis), sowie sein Stellvertreter, der rumänische Metropolit von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa Serafim (Joanta), und ebenso bei der Messe auf dem Islinger Feld in Regensburg, wo auch der andere stellvertretende Vorsitzende der KOKiD, Erzbischof Longin von Klin anwesend war), mag man noch unter der Rubrik „ökumenisches Höflichkeitsprotokoll“ verzeichnen, dass aber bei der ökumenischen Vesper zwei Tage später im Regensburger St.-Petrus-Dom der Vorsitzende der KOKiD gemeinsam und gleichrangig mit dem lutherischen bayerischen Landesbischof die nicht-katholische Christenheit in Deutschland vertrat, war da schon signifikanter und zeigte, dass die römisch-katholischen Gastgeber offensichtlich nicht in numerischen Kategorien dachten, sondern in theologischen.

Diese Signifikanz wurde noch dadurch unterstrichen, dass in der nach der römisch-katholischen Ordnung des Stundengebetes gefeierten Vesper zwei Stücke nicht vom Regensburger Domchor bzw. den weltberühmten „Domspatzen“ ausgeführt wurden, sondern von Orthodoxen, und zwar mit den Texten aus der orthodoxen Tradition: Ein Chor rumänischer Kleriker und Studenten sang den klassischen Abendhymnus der orthodoxen Vesper, das „Freundliche Licht“, und der als Kirchenmusiker und geistlicher Komponist weit über die Grenzen seiner Kirche hinaus bekannte Erzbischof von Ionafan (Eleckich) von Cherson und Taurien (Ukrainische Orthodoxe Kirche / Moskauer Patriarchat) den Festgesang (Apolytikion) zu Ehren des hl. Johannes Chrysostomos, denn die Vesper wurde ja am Vorabend des Festtages des großen Konstantinopler Erzbischofs nach römischem Kalender (13. September) gefeiert. Und bei den Fürbitten wirkte der Leiter der koptisch-orthodoxen Diözese von Deutschland, Bischof Damian, mit.

Kommen wir zur von Bischof Huber inkriminierten Ansprache des Papstes: In der Tat begrüßte Benedikt XVI. als erstes „ganz herzlich die Teilnehmer an dieser Vesper, die aus der orthodoxen Kirche kommen“ und erinnerte daran, dass er es „immer als ein großes Geschenk der Vorsehung betrachte, dass ich als Professor in Bonn in zwei jungen Archimandriten, den späteren Metropoliten Stylianos Harkianakis und Damaskinos Papandreou, die orthodoxe Kirche sozusagen persönlich, in Personen kennen- und so lieben lernen durfte“. Der Papst erinnerte sodann daran, dass in „wenigen Tagen in Belgrad der theologische Dialog wieder aufgenommen wird über das Grundthema der Koinonia – in den zwei Dimensionen, die uns der erste Johannes-Brief gleich zu Beginn im ersten Kapitel benennt“, und fuhr fort: „Unsere Koinonia ist zunächst Gemeinschaft mit dem Vater und seinem Sohn Jesus Christus im Heiligen Geist; sie ist die vom Herrn durch seine Menschwerdung und die Geistsendung ermöglichte Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott selbst. Diese Gottesgemeinschaft schafft dann auch die Koinonia untereinander, als Teilhabe am Glauben der Apostel und so als Gemeinschaft im Glauben, die sich in der Eucharistie verleiblicht und über alle Grenzen hin die eine Kirche baut (vgl. 1 Jo 1, 3)“ – einer theologischen Deutung, der ein Orthodoxer nur zustimmen kann, wie auch den weiteren Worten des Papstes: „Ich hoffe und bete, dass diese Gespräche fruchtbar sind und dass die uns verbindende Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott, die Gemeinschaft in dem von den Aposteln überlieferten Glauben sich vertieft und zu jener vollen Einheit reift, an der die Welt erkennen kann, dass Jesus Christus wahrhaft der Gesandte Gottes, Gottes Sohn ist, der Heiland der Welt (vgl. Jo 17, 21)“.

Anschließend begrüßte Benedikt XVI. zwar herzlich auch die „Freunde aus den verschiedenen Traditionen der Reformation“, aber wenn er hier an das „Ringen um den Rechtfertigungskonsens mit all seinen Phasen“ erinnerte und anmahnte: „Der Rechtfertigungskonsens bleibt eine große und noch nicht recht eingelöste Verpflichtung für uns“, so war in der Tat schon ein deutlicher Unterschied in der theologischen Wertung zu spüren. Das hat der Ratsvorsitzende der EKD durchaus richtig verstanden – und haben auch die recht zahlreich anwesenden orthodoxen Bischöfe und Geistlichen entsprechend aufgenommen, wie ihre Begeisterung bei der Begegnung mit dem Papst im Anschluss an die Vesper belegte. Denn dank der Tatsache, dass in diesen Tagen das Regensburger Ostkirchliche Institut sein 40-jähriges Bestehen feierte und dazu alle ehemaligen Stipendiaten eingeladen hatte, von denen inzwischen nicht wenige Bischöfe geworden sind, waren Theologen und Geistliche aus der griechischen, serbischen, rumänischen, bulgarischen und – wie der Fernsehkommentator des Bayerischen Rundfunks anmerken zu sollen meinte – „sogar“ der russischen Orthodoxie nebst syrisch-, armenisch-, koptisch-, äthiopisch- und indisch-orthodoxen Würdenträgern anwesend. Insofern handelte es sich um eine Begegnung des Papstes mit einer weltumspannenden orthodoxen Präsenz, die besonders bei der Prozession, dem gemeinsamen Pilgerzug aus der Stationskirche St. Ulrich hinüber in den Dom vor Beginn der Vesper augenfällig deutlich wurde. Bedauerlich war allerdings, dass in der Vesper zwar dem evangelischen Landesbischof die Gelegenheit zu einem kurzen meditativen Wort gegeben wurde, eine entsprechende orthodoxe Auslegung der Schrift aber nicht erfolgte.

Sein ökumenisches Konzept legte Papst Benedikt klar und eindringlich dar, wenn er in der Vesper sagte: „Wer Gott ist, wissen wir durch Jesus Christus: den einzigen, der Gott ist. In die Berührung mit Gott kommen wir durch ihn. In der Zeit der multireligiösen Begegnungen sind wir leicht versucht, dieses zentrale Bekenntnis etwas abzuschwächen oder gar zu verstecken. Aber damit dienen wir der Begegnung nicht und nicht dem Dialog. Damit machen wir Gott nur unzugänglicher, für die anderen und für uns selbst. Es ist wichtig, dass wir unser Gottesbild ganz und nicht nur fragmentiert zur Sprache bringen. Damit wir es können, muss unsere eigene Gemeinschaft mit Christus, unsere Liebe zu ihm wachsen und tiefer werden. In diesem gemeinsamen Bekenntnis und in dieser gemeinsamen Aufgabe gibt es keine Trennung zwischen uns. Dass dieser gemeinsame Grund immer stärker werde, darum wollen wir beten“.

Noch eine weitere Rede von Papst Benedikt sollte in diesem Zusammenhang nicht unbeachtet bleiben, seine Vorlesung in der Regensburger Universität, in der er an die rund 700 anwesenden Wissenschaftler appellierte, Mut zur Weite der Vernunft zu haben. In vielen Facetten zeigte er die Vernunftbezogenheit der christlichen Religion wie der Bedeutung der Theologie auf: „In diesem Sinn gehört Theologie nicht nur als historische und humanwissenschaftliche Disziplin, sondern als eigentliche Theologie, als Frage nach der Vernunft des Glaubens an die Universität und in ihren weiten Dialog der Wissenschaften hinein“. Dabei wandte sich der Papst explizit gegen die Bekehrung durch Gewalt, weil sie nicht vernunftgemäß und dem Wesen Gottes zuwider sei, rief aber auch entschieden zur Beachtung der Religion im Dialog der Kulturen auf: „Nur so werden wir auch zum wirklichen Dialog der Kulturen und Religionen fähig, dessen wir so dringend bedürfen. In der westlichen Welt herrscht weithin die Meinung, allein die positivistische Vernunft und die ihr zugehörigen Formen der Philosophie seien universal. Aber von den tief religiösen Kulturen der Welt wird gerade dieser Ausschluss des Göttlichen aus der Universalität der Vernunft als Verstoß gegen ihre innersten Überzeugungen angesehen. Eine Vernunft, die dem Göttlichen gegenüber taub ist und Religion in den Bereich der Subkulturen abdrängt, ist unfähig zum Dialog der Kulturen“. Es ist hier nicht der Ort, die sehr komplexen und von seiner theologischen Qualität zeugenden Ausführungen des Papstes weiter zu würdigen, in der er betonte, dass der Vernunftbezug der christlichen Theologie durch den tiefen Einklang zwischen dem, was im besten Sinn griechisch ist, und dem auf der Bibel gründenden Gottesglauben gegeben sei. Es dürfte aber einen Hinweis wert sein, was er zum Ausgangspunkt seiner Überlegungen wählte, nämlich jenen „Dialog, den der gelehrte byzantinische Kaiser Manuel II. Palaeologos wohl 1391 im Winterlager zu Ankara mit einem gebildeten Perser über Christentum und Islam und beider Wahrheit führte. … Der Dialog erstreckt sich über den ganzen Bereich des von Bibel und Koran umschriebenen Glaubensgefüges und kreist besonders um das Gottes- und das Menschenbild, aber auch immer wieder notwendigerweise um das Verhältnis der ‚drei Gesetze’, drei Lebensordnungen: Altes Testament – Neues Testament – Koran“. Insbesondere zitierte der Papst den rhomäischen Kaiser mit folgender Erkenntnis, die sich offensichtlich Benedikt XVI. zu eigen machte: „Gott hat kein Gefallen am Blut, und nicht vernunftgemäß (dies zitierte der Papst auch auf griechisch und wiederholte es am Ende seiner Vorlesung noch einmal) zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann…". Die Tatsache, dass Papst Benedikt seine Ausführungen von Gedanken eines – wie er ihn nennt – „in griechischer Philosophie aufgewachsenen Byzantiners“ inspirieren lässt, verdient erst recht Beachtung, wenn wir bedenken, dass Manuel II. gut 300 Jahre nach dem so genannten „Schisma von 1054“ lebte und schrieb, aber offensichtlich für Benedikt XVI. ein würdiger Vertreter der Orthodoxie auch im Sinne von „rechter Lehre“ ist.

Ökumenische Bilanz des Papstbesuches also aus orthodoxer Sicht?

Es hat zwar keine spektakulären Schritte gegeben, aber wer würde diese auch von einem solchen Reiseereignis mit seinem gedrängten Programm erwarten; aber es hat eine erfreuliche Fülle von sicher mehr als nur symbolischen Zeichen gegeben, die zeigen, dass Papst Benedikt XVI. klare ökumenische Vorstellungen hat und dass in ihnen die Orthodoxe Kirche und das Streben nach Aussöhnung mit ihr eine herausragende Rolle spielen. Gerade weil offensichtlich für ihn auch die ökumenische Frage nicht eine Angelegenheit von publikumsträchtigen Gesten ist, sondern von theologischer Redlichkeit getragen werden muss, spielt für Benedikt XVI. die Orthodoxe Kirche eine solche Rolle, denn hier sieht er offensichtlich die Basis für einen Dialog, der zur echten Annäherung und Aussöhnung der unterschiedlichen Positionen führen kann, wie er dies einmal vor langen Jahren als Professor Joseph Ratzinger selbst formuliert hat: „Eine Kircheneinheit zwischen Ost und West ist theologisch grundsätzlich möglich, aber spirituell noch nicht genügend vorbereitet und daher praktisch noch nicht reif“. Zu dieser Reifung hat der Besuch 2006 sicher beigetragen, bei dem Benedikt XVI. nicht nur als Kirchenführer und herausragender Theologe erschien, sondern – wie Metropolit Augoustinos hervorhob – als „liebender Vater“. Sicher sind noch lange nicht alle Probleme zwischen beiden Kirchen ausgeräumt und sind von orthodoxer Seite eine Reihe kritischer Punkte im Blick auf die römische Praxis wie manche theologischen Aspekte zu vermerken, aber wir haben neue Hoffnung auf weitere und substantiellere Schritte auf dem Wege zur Versöhnung. In gut anderthalb Monaten nach dem Bayern-Besuch steht die nächste Reise des Papstes an, die – wie es einst Papst Paul VI. formulierte - ihn, den Nachfolger Petri, zu dessen älterem Bruder, dem Nachfolger des hl. Erstberufenen Apostels Andreas, also dem Ökumenischen Patriarchen nach Konstantinopel führen wird. Und auf diesem Hintergrund gewinnen die bayerischen Vorzeichen eine neue Bedeutung – ob sie nun das Herz manch deutscher Protestanten erfreut haben oder nicht.